Aufgeben ist für Anfänger! Meine Schwester, die Heldin und ihre Bilder.

 

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle unser „Pinkerl“ zu tragen haben und daraus etwas für unseren Weg und unser Leben lernen müssen. Doch manchmal trifft es den einen schlimmer, als den anderen. Auch ich kenne eine dieser Geschichten - oft im Stillen denke ich darüber nach. Es macht mich traurig und die Tatsache, dass man dem machtlos gegenüber steht,…
Aber meine Geschichte soll nicht von Angst, Wut oder Traurigkeit handeln. Ich möchte Mut machen und aufzeigen, dass egal wie schlimm das Leben einem mitspielt, es immer einen Weg gibt!


MEINE SCHWESTER BARBARA
Schon als wir Kinder waren, hatte 
Barbara ein Manko wegen ihren Augen. Sie sah schlecht und musste immer dicke Brillen tragen. Aber als tüchtige, ältere Schwester war sie immer bemüht, ihre Fehlsichtigkeit auszugleichen. Sie strengte sich ein bisschen mehr als wir anderen an und ihr Fleiß lohnte sich! Viele Auszeichnungen bekam sie bereits in Ihrer Lehrzeit im Hotel Bristol. Als dann mit 18 Jahren der Führerschein anstand lernte Sie, dass sie nicht alles mit Fleiß in die richtigen Bahnen lenken konnte. Sie nahm ihr Schicksal an und engagierte sich im elterlichen Betrieb, bekam 2 entzückende Kinder und übernahm dann sogar das Gasthaus.  Anfangs war alles „in Ordnung" - sie war glücklich und lebte Ihr Leben als Wirtin in Kierling/Klosterneuburg. Doch jedes Jahr wurde es für sie schlimmer, das Augenlicht wurde weniger und weniger. Dann der Befund, dass die Ärzte nicht mehr helfen können – sie wird blind! Derzeit sieht sie noch Umrisse und kämpft täglich damit, dass sie nicht sehen kann. Trotz allem lebte sie damit und machte sich auch für andere stark!

 

 

39 JAHRE JUNG -  DIAGNOSE BRUSTKREBS

Eigentlich müsste man meinen, Barbara hat Ihren Soll erfüllt aber leider geht es immer schlimmer! Durch Zufall entdeckte sie einen Knoten in der Brust.
Ihre schlimmste Befürchtung bewahrheitete sich. Ein bösartiger und aggressiver Tumor. Angewiesen auf Hilfe, da sie sich nicht einfach schnell ins Auto setzen und zur Chemotherapie düsen kann, lässt sie sich jedoch nicht entmutigen. Tapfer steht sie es durch. Wo andere bereits aufgegeben hätten, kämpft sie weiter und lässt sich nicht unterkriegen. Täglich ist sie selber noch im Geschäft und ist für mich ein unglaublich starker Mensch und ein Vorbild – aufgeben ist für Anfänger!

 

 

MAN SIEHT NUR MIT DEM HERZEN GUT.
DAS WESENTLICHE IST FÜR DIE AUGEN UNSICHTBAR.
- Antoine de Saint-Exupéry
Leider sehen wir uns viel zu selten, aber

immer wenn ich meine Schwester besuche, bin ich begeistert! Trotz all ihrer Sorgen hat sie Ihren Lebensmut nicht verloren. Ihr Ventil ist die Malerei.
In Ihren Werken verewigt Sie Ihre Gefühle – man erkennt sofort, wann sie beschwingt ihrem Schicksal entgegentritt oder auch einmal eine Regenwolke sie begleitet. Aber eines haben Ihre Bilder gemeinsam – sie präsentieren jedes für sich ihre Stärke, Ihren Willen, ihren Mut und geben dem Betrachter ein ganz besonderes Gefühl. Leidenschaft im wahrsten Sinne des Wortes – wenn Leid etwas Besonderes, etwas Ausdrucksstarkes und Schönes schafft! In Ihren Bildern erkennt man den Mensch Barbara. Sie ist ein Vorbild für viele die glauben, es könnte nicht mehr weiter gehen, als starke Frau mit Sinn für das Wesentliche, als Mensch mit starken Gefühlen. Als eine Löwin, die sich über ihr Schicksal bewusst ist, aber nicht aufgibt! Barbara – danke, dass es dich gibt und danke, dass du nicht aufgibst!

 

 

 

 Für all jene, die Barbaras Kunstwerke     bewundern wollen, ladet Sie zu Ihrer     Vernissage am 28. Juni, 2018.

 

Alle Informationen hierzu gibt es in der Einladung unten!

 

 

 

 


 



 

 

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